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Autol Desolite Dose für Zweitakt Treibstoffzusatz (50er Jahre)

Autol Desolite Dose für Zweitakt Treibstoffzusatz (50er Jahre)

Automobilia

Gut erhaltene Dose mit toller kleiner comicartigen Figur. Ca. 24,5 cm.

Zustand: 2

30,00
Blaupunkt Autoradio Emailstreifen - Fahren Sie fröhlich mit….. (Um 1955)

Blaupunkt Autoradio Emailstreifen - Fahren Sie fröhlich mit….. (Um 1955)

Emailschilder (Originale)

Extrem seltenes Schild der beliebten Marke Blaupunkt. Super Glanz und eine kratzerfreie Oberfläche. Minimale Beschädigumg an der linken oberen Ecke. Ca. 12 x 48 cm. Schrift erhaben emailliert.

Zustand: 1-/1-2

920,00
Dea - Record Blechdose (1930/1950)

Dea - Record Blechdose (1930/1950)

Automobilia

Schöne, alte Dose der beliebten Marke Dea. Mängel sind deutlich zu erkennen. Ca. 20cm hoch.

Zustand: 3

30,00
Deutscher Touring Club - Stollwerck - Hinweisschild Trossingen (Um 1920)

Deutscher Touring Club - Stollwerck - Hinweisschild Trossingen (Um 1920)

Emailschilder (Originale)

Großes, abgekantetes Schild in einem wunderbar leuchtenden Gelbton. Farbintensität und Glanz sind sehr gut. Randschäden halten sich noch stark im Rahmen. Hergestellt von den Münchner Emaillierwerken. Ca. 49 x 100 cm.

Zustand: 2

395,00
Ekadol Isolierwunder - große Dose aus der Zeit um 1950

Ekadol Isolierwunder - große Dose aus der Zeit um 1950

Reklameflohmarkt

Dose ist ca. 30 cm hoch und leider nicht sonderlich gut erhalten. Dennoch nett zur Werkstattdeko.

Zustand: 3-

20,00
Frisches Bier Emailschild im perfekten Zustand

Frisches Bier Emailschild im perfekten Zustand

Emailschilder (Originale)

Dieses Schild zierte in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg unzählige Lokale und Gaststätten. Es taucht noch immer recht regelmässig auf, aber fast nie in diesem Zustand. Das Schild hing nie und stammt vom Boden einer Gastwirtschaft. Teile der Verpackung waren noch dabei. Abmessungen ca. 60 x 42 cm

Zustand: 0

675,00
Kaisers Kaffee Geschäft Emailschild XXXXL (ca. 280 x 25 cm) um 1905

Kaisers Kaffee Geschäft Emailschild XXXXL (ca. 280 x 25 cm) um 1905

Emailschilder (Originale)

Extrem seltenes Schild der berühmten Marke Kaiser, die auch heute noch Läden (z.B in Berlin) betreibt. Das hier von uns angebotene Schild ist fast 3 Meter lang und gewölbt. Die Buchstaben zuckergussartig emailliert. Das rot ist extrem farbintensiv und Kratzer sind nur ganz unten auf den ersten 30 cm des Schildes zu entdecken. Der Erhalzungszustand ist spektakulär, denn diese Art von Schildern tauchen (wenn überhaupt mal) ansonsten stets stark beschädigt auf. In den Auktionskatalogen der letzten 20 Jahre ist uns dieses Schild ebensowenig begegnet wie in der freien Wildbahn. Produziert von den Eisenwerken Gaggenau. Es hing viele Jahre an der Außenfassade eines Ladens im Elsass (siehe Postkarte). Über einen kleinen Umweg kam es noch ungeputzt zu uns! Top Glanz. Aufgrund der ungewöhnlichen Größe fällt uns die Zustandsbewertung nicht gerade leicht. Auch die Tatsache, dass dieses Schild nicht flach, sondern gewölbt ist, macht es zu einer Rarität ersten Ranges.

Das Schild im ganzen als Video

Zustand: 1-/1-2

2.950,00
Mineraloelwerk Stade / Andresen - Tafel & Co. (1930/1950)

Mineraloelwerk Stade / Andresen - Tafel & Co. (1930/1950)

Automobilia

Dose mit einigen Gebrauchsspuren. Das Werk wird auf der Dose gezeigt und stand damals in Stade (bei Hamburg)

Zustand: 3

30,00
Mobiloil Emailschild mit Thermometer (flach) von Boos und Hahn (wohl später 50er Jahre)

Mobiloil Emailschild mit Thermometer (flach) von Boos und Hahn (wohl später 50er Jahre)

Emailschilder (Originale)

Ein toller Glanz und kräftigste Farben zeichnen dieses Schild aus. Die Beschädigungen sind deutlich zu erkennen, halten sich aber stark im Rahmen. Thermometer müßte vom Käufer neu angeschafft werden, da das Originalthermometer nicht mehr vorhanden ist. Ca. 45 x 80 cm.

Zustand: 2

320,00
Original Ford Ersatzteile Emailschild

Original Ford Ersatzteile Emailschild

Emailschilder (Originale)

Ford Emailschild der Extraklasse. Flaches aber sehr sehr schweres Schild. Schätzungsweise aus den späten 50er Jahren. Sehr dick emailliert, gemarkt Boos & Hahn. Der Zustand ist herausragend. Bis auf winzige Stellen am Rand ist er als perfekt zu bezeichnen. Die Oberfläche ist nahezu kratzerfrei. Abmessungen ca. 75 x 45 cm. Das Schild wurde vermutlich mittels einer Kette beim Fordhändler angebracht,die durch die Schraublöcher gezogen wurde.

Zustand 1++

1.850,00

Kategorie - Angebote

Blech is beautiful! - „Bremen Variante“ Luxusausgabe

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Bücher

Das Buch der Schildermafia!
Über 950 farbigen Abbildungen von seltenen, alten Blechschildern. Oftmals Unikate. Fast ausnahmslos von der Plakatindustrie Berlin gefertigt. Dazu z.T unveröffentlichte Fotos des zerbombten Bremens um 1945.

Luxusausgabe „Bremen Variante“ mit eingelegten alten(!) Original der Plakatindustrie Berlin (Limitiert auf 25 Exemplare)

Leseprobe

AUSVERKAUFT!

129,00
Blech is beautiful! - „Bremen Variante“

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Bücher

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Leseprobe

69,00
Blech is beautiful! - „Berlin Variante“ Luxusausgabe

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Bücher

Das Buch der Schildermafia!
Über 950 farbigen Abbildungen von seltenen, alten Blechschildern. Oftmals Unikate. Fast ausnahmslos von der Plakatindustrie Berlin gefertigt. Dazu z.T unveröffentlichte Fotos des zerbombten Berlins um 1945.

Luxusausgabe „Berlin Variante“ mit eingelegten alten(!) Original der Plakatindustrie Berlin (Limitiert auf 99 Exemplare)
 
129,00
Blech is beautiful! - „Berlin Variante“

Blech is beautiful! - „Berlin Variante“

Bücher

Das Buch der Schildermafia!
Über 950 farbigen Abbildungen von seltenen, alten Blechschildern. Oftmals Unikate. Fast ausnahmslos von der Plakatindustrie Berlin gefertigt. Dazu z.T unveröffentlichte Fotos des zerbombten Berlins um 1945.

Leseprobe

69,00

Schilderbuchgeschichten

Der alte Mann und das Schokoladenschild

Vor knapp sechs Jahren kam ich plötzlich auf die Idee mal wieder eine Suchannonce zum Thema Emailleschilder zu schalten. Ich muss dazu sagen, dass ich zu dieser Zeit gerade die ersten Schritte in der „Alten Reklame“ gemacht habe, noch nie auf einer Börse oder gar Auktion gewesen bin und nur eine Handvoll Leute kannte, die ich regelmäßig mit „blöden Fragen“ zum Thema alte Schilder löchern durfte. Dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank. Ich weiß dies auch heute noch zu schätzen.

Meine bisherigen Versuche mit Kleinanzeigen waren damals  eher erfolglos, aber so schnell wollte ich dennoch nicht aufgeben. Natürlich war mir bekannt, dass die goldenen Zeiten des Beutemachens längst vorbei waren, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und einen weiteren Versuch wollte ich auf jeden Fall wagen. Schon kurze Zeit nach Schaltung der Annonce klingelte das Telefon und ein älterer Herr war am Apparat. Er erzählte mir, dass er alte Traktoren und Tretautos sammle aber auch einige Schilder besitze. Er lud mich ein bei ihm zeitnah vorbeizukommen.

Wir verabredeten uns für den Folgetag und ich erschien pünktlich an der angegebenen Adresse; einem recht noblen Vorort von Braunschweig. Bereits vor der Tür empfing mich der damals aktuellste Porsche zur Begrüßung. Ich wurde freundlich empfangen und umgehend in den Keller gebeten. Dort angelangt wurde mir ein Platz an einem Schreibtisch zugewiesen und ich musste eine ausgiebig Befragung über mich ergehen lassen. Der ältere Herr wollte abklopfen ob ich es überhaupt würdig bin mir seine Sammlung anzusehen.

Man kann sich das Szenario in etwa so vorstellen:
Wir befinden uns in einem 60er Jahre Keller-Büro. Alles grau in grau. Alles exakt aufgeräumt und an seinem Platze. Mittig ein großer Schreibtisch. An diesem sitzend der ältere Herr (um die 80 Jahre jung) und meine Wenigkeit ihm direkt gegenüber platziert. Wer jetzt denkt, dass ich nach einem entspannten 5-Minuten-Talk dann direkt die Sammlung besichtigen hätte können, der irrt gewaltig. Denn so weit war es noch lange nicht. Es lag nämlich noch ein langer steiniger Weg vor mir.

Zunächst wurde mir nämlich „nur“ ein dicker Aktenordner mit unzähligen qualitativ schlechten Farbbildern und Nummern überreicht, den ich (gefälligst) zunächst durchzusehen hatte. Wenn mich etwas interessieren würde, solle ich mich melden. Mir würde dann ein Preis genannt werden. „Oldschool“ dachte ich mir, aber irgendwie auch „lustig“ diese Vorgehensweise.

Vieles war nicht für mich interessant, da auch unzählige Repro-, Versicherungs- und Schriftschilder im Fotoordner zu entdecken waren. Hinzu kam, dass die Zustände der Schilder nicht gerade berauschend waren und auch aus diesem Grund diverse Teile mich nicht ansprachen. Doch es gab auch schöne Schilder im Fundus. Also fragte ich bei einigen Objekten dann doch nach dem Preis. Leider musste bei jedem schlucken, da alle genannten Kurse einfach ausnahmslos völlig überzogen waren.

Einige Beispiele: Ein Mercedes Kundendienst (60 er Jahre) mit einigen Schäden sollte mich lässige 2500 €. kosten. Ein etwas schöneres Allgaier Traktorenschild sogar stolze 4500 €. Reproschilder aus den 90er Jahren lagen bei durchschnittlich 450 € usw.

Bei jedem Schild was ich dem älteren Herren nannte, schaute er akribisch in seinen Ordner und begann direkt mit wilden Rechnereien. Er musste anscheinend zunächst den damaligen Einkaufspreis von Mark in Euro umrechnen. Dann eine Verzinsung hinzu addieren und zu dieser noch einen „Gewinnaufschlag“. Dies alles im Kopf. Es dauerte manchmal mehrere Minuten bis ich eine Preisantwort erhielt. Er rechnete und rechnete. Ein sehr lustiges, aber für mich nach einiger Zeit auch anstrengendes Schauspiel. Egal wie seine Formel zur Preisberechnung auch ganz genau gestaltet war, letztendlich erbrachte sie immer Kurse, die weit über den damaligen Marktpreisen lagen.

Als ich die Hoffnung fündig zu werden schon fast aufgegeben hatte, passiert plötzlich etwas Unvorhergesehenes. Ich fragte mal wieder nach einem genauen Preis für ein Schild. Doch statt (wie bislang üblich) mit einem Betrag in Höhe von mehreren tausend Euro, antwortete mir der „Mathematikprofessor“ gegenüber mit den Worten: „Ach einige hundert Euro das Schokoladenschild!“

Ich hatte mit einem Betrag von über 5000 € gerechnet und war verwundert und zum ersten Mal angenehm überrascht. Nach unzähligen Fragen und gefühlt hunderten Antworten schien es nun so, als wenn tatsächlich bei zumindest diesem einem Schild eine preisliche Einigung möglich sei. In mir machte sich Hoffnung breit und naiv wie ich war, sah ich mich wenige Minuten später mit einem tollen Stück für meine Sammlung schon wieder gemütlich bei mir zuhause auf dem Sofa sitzen.

Doch alles kam ganz anders. Die Schilder waren natürlich nicht im Haus, sondern an einem geheimen Ort. Würde ich diesen jetzt gleich noch besuchen dürfen? Sollte tatsächlich gerade ich der Auserwählte sein, der als geeignet befunden wird, hier Zutritt zu bekommen?
Nein! Für nur ein Exemplar, bestenfalls zwei Schilder, gab es für mich keine Spontan-Audienz.

Statt dieser gab es den Satz:
„Überlegen Sie es sich. Kaufen Sie doch alles! 65.000,-- Euro und fertig. Das ist doch wirklich kein Geld. Schlafen Sie drüber und rufen Sie mich wieder an.“

Das war es! Nach einem zunächst ewig langen Besuch stand ich irgendwie ratzfatz abserviert alleine vor der Tür. Ich stiefelte am Porsche vorbei zu meinem Auto und war irgendwie leicht fassungslos. Dennoch rief ich ihn am nächsten Morgen an und wir verabredeten uns tatsächlich relativ zackig zum Besichtigen der Schilder. „Kommen Sie allein und seien sie pünktlich!“ bekam ich zu hören. Dann legte er auf.

Am Tag des Treffens kam ich überpünktlich, allein und ohne die Polizei zuvor informiert zu haben, zum Treffpunkt. Das „Lösegeld“ für meine geplanten Schilderkäufe hatte ich nicht in einer Papiertüte (wie sonst üblich), sondern diesmal akkurat in meinem Portemonnaie dabei. Gut sortierte neue Scheine, damit es von Seiten des Verkäufers wenigstens diesbezüglich keine Beanstandungen geben könnte. Trotz meiner Überpünktlichkeit wartete der skurrile Herr schon mit laufendem Motor in seinem Sportwagen auf mich. Aus einer von mir erwarteten ausgiebigen Begrüßung wurde zu meiner Verwunderung (aber auch großen Freude) nichts. Mit einem flotten „los geht’s“ schickte er mich zurück in meinen alten T4 Transporter und knatterte selbst zügig die Straße runter.

Was mir vor wenigen Tagen noch alles viel zu lange dauerte, verlief für mich jetzt alles viel zu schnell. Trotz größter Mühen und etwas fahrerischem Talent hatte ich mit meinem T4 einfach nicht den Hauch eine Chance gegen den Formel1-Seniorenweltmeister. Ich frage mich bis heute, wie es mir überhaupt gelingen konnte den „Teufelskerl“ nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren. Aber egal. Flink standen wir gemeinsam an einer alten Halle. Die Tore wurden geöffnet, um gleich darauf hinter uns wieder umgehend verschlossen zu werden. Der Lösegeldübergabe stand nun eigentlich kaum noch etwas im Weg, wären da nicht diverse alte Traktoren gewesen, die in gleicher Halle lagerten und über die es natürlich viel zu erzählen gab.

Einige Zeit später durfte ich dann die Schilder begutachtet. Ganze zwei Exemplare waren es letztlich, über deren Erwerb ich ernsthaft nachdachte. Ich fragte nach einem knapp 10%igen Nachlass, wurde aber diesbezüglich recht schroff in meine Schranken verwiesen. Wie ich überhaupt darauf kommen könne, dass es einen Rabatt gebe, wurde ich gefragt. Ich solle doch (gefälligst) alle Schilder kaufen und ihm nun endlich die läppischen 65.000,-- auf den Tisch legen. Seine genaue Formulierung war natürlich anders, aber inhaltlich war dies sein voller Ernst.

Ohne einen weiteren Versuch des Handels zu starten bezahlte ich die beiden von mir ausgesuchten Schilder, setzte mich in meinen alten T4 und fuhr deutlich langsamer zurück, als ich gekommen war.

Mindestens drei mir bekannte Sammler hatten noch nach mir mit dem Traktoren liebenden Porsche-Opi Kontakt. Ich gehe einfach mal davon aus, dass auch sie diesen Herren niemals vergessen werden. Egal, ob sie sich mit ihm handelseinig geworden sind oder nicht. Er war (und ist hoffentlich noch heute) ein echtes Unikat. Seine Autobiografie kaufte ich ihm später als netten Gefallen auch noch ab.

Gekauft habe ich bei ihm damals einen querformatigen XXL-Hansi, der übrigens bis heute auf meinem Kaminsims steht (ja; ich habe tatsächlich einen recht großen Kamin) und der mir trotz eines Loches irgendwie ans Herz gewachsen ist. Vielleicht liegt dies auch an der Geschichte, die mit der Porsche-Senior zum Schild erzählt hat. Das Loch sei durch einen Granatensplitter entstanden! Dies habe ihm der Vorbesitzer, von dessen Geräteschuppen er es eigenhändig abgeschraubt habe, quasi „eidesstattlich“ versichert.

Wieso liebe ich solche Storys eigentlich so sehr ;-)
In diesem Sinne – „ Blech is beautiful “ – Emaille manchmal natürlich auch!

Blecherne Grüße
Jochen Rath